Städtisches Weingut: Zukunftssicherer Imagefaktor

Veröffentlicht am 03.05.2018 in Standpunkte

Bei besonderen Jubiläen in der Stadt oder als Gastgeschenke im Ausland werden gerne Erzeugnisse aus dem städtischen Weingut verwendet, bevorzugt in der dekorativen Fernsehturm-Flasche. Mit Stolz verweist man dann darauf, dass unser Weingut das einzige Weingut einer Landeshauptstadt ist. Richtig so.

Dabei hat das Weingut eine durchaus wechselhafte Geschichte hinter sich. Es ist noch nicht so viele Jahre her, dass besonders Stadträte aus dem konservativen Lager dieses Juwel privatisieren wollten. Aber dies ist Vergangenheit. Heute stehen Verwaltungsspitze und Gemeinderat gemeinsam hinter dem Weingut. Der aktuelle wirtschaftliche Druck wich einer langfristigen Perspektive. Seit knapp zwei Jahren gibt es eine neue Leitung, deren Arbeit sich nicht nur in neuem Flaschendesign, sondern auch in der gestiegenen Qualität widerspiegelt.

Um diese erfolgreiche Entwicklung zu verstetigen, muss das Weingut über noch mehr qualifiziertes Personal verfügen, auch wegen des Mehraufwandes der erhaltenswerten Steilhanglagen, die für Stuttgart typisch sind. Auch der beabsichtigte Verzicht von Glyphosat hat seinen Preis. Der Gemeinderat hat für diese Maßnahmen im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen die Weichen gestellt.

„Jetzt muss eine langfristige Strategie her mit dem Ziel: wirtschaftlich erfolgreicher Betrieb, eine Qualitätsmarke für nachhaltigen Weinbau und den wichtigen Imagefaktor für die Landeshauptstadt Stuttgart auszubauen“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Hans H. Pfeifer. Dazu gehören Standortfragen, Personalentwicklung und moderne Betriebsstrukturen – all dies braucht Zeit, Geld und vor allem Ideen. „Wir Sozialdemokraten sind dazu bereit, denn wir wollen doch alle auch in Zukunft stolz sein auf unser städtisches Weingut.“

 

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