229 Handabdrücke am "Red-Hand-Day"

Veröffentlicht am 01.03.2019 in Unterwegs
Vier Engagierte von terre des hommes Stuttgart Übergeben mir ihre gesammelten Handabdrücke
Engagierte von terre des hommes Stuttgart Übergeben mir ihre gesammelten Handabdrücke

Jedes Jahr sammeln weltweit Engagierte in Vereinen, Verbänden, an Schulen, in Kirchen und in Hilfsorganisationen die roten Handabdrücke. Damit setzen Sie ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten und Hilfskräfte in Kriegsgebieten. Die engagierten Abruck-Sammler*innen von terre des hommes Stuttgart haben mir heute 229 Handabdrücke übergeben, gesammelt an den Mensen der Stuttgarter Universitäten.

Über die Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (Kinderkommission) werden die Stuttgarter Handabdrücke an die UN-Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete Konflikte, Virginia Gamba, übergeben.
Weltweit müssen rund eine Viertelmillion Jungen und Mädchen in Armeen und Milizen kämpfen. Die UN hat eine Übersicht der über 50 Länder veröffentlicht, in denen die Kinder unter Bürgerkrieg und Krieg, unter staatlichen Armeen und auch Milizen leiden müssen: die sogenannte "List of shame" (Liste der Schande). Erfolgreiche Krisenprävention hat als Ziel, diese Zahl zu verringern. Ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungshilfepolitik liegt auch in Projekten in diesen Ländern, vor allem in Afrika. Deutschland unterstützt auch Bildungsprojekte, Gesundheitsförderung und Traumata-Therapien.
Kinder brauchen eine Kindheit. Weder Krieg noch Gewalt darf zu ihrem Alltag gehören. Sie sind keine Soldaten. Darum müssen wir Kinder nicht nur vor Gewalt schützen, sondern sie auch davor bewahren, aus Zwang selbst Gewalt auszuüben.

 

Homepage Ute Vogt MdB

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