SPD Stuttgart-West

Appell zum Impfen

Veröffentlicht am 17.01.2022 in Standpunkte

Wir wissen nicht, verehrte Leserinnen und Leser, welche Corona-Lage eingetreten sein wird, wenn Sie diesen Text lesen. Fast täglich muss neu reagiert werden.

Als wir, die SPD-Gemeinderatsfraktion, letzte Woche den Antrag beschlossen haben, dass der Oberbürgermeister Dr. Nopper und die Sozialbürgermeisterin Frau Dr. Sußmann die Initiative ergreifen sollten, für das Impfen zu werben, stellte sich die Situation wie folgt dar. Stuttgart steuerte auf die Inzidenz von 500 zu, zeitgleich aber lag in Stuttgart laut Dr. Ehehalt, dem Leiter des Gesundheitsamtes die Impfquote noch immer erst bei 66,2 Prozent.

Hinlänglich bekannt ist jedoch, dass der beste Schutz gegen das Virus das Impfen ist, flankiert von konsequenten Kontaktbeschränkungen und der Einhaltung der geltenden Hygieneregeln. Wenn rund ein Drittel nicht geimpft ist, muss dies allen Verantwortlichen – auch angesichts der Gefahren für das Gesundheitswesen – große Sorgen bereiten.


Deshalb haben wir beantragt, dass der Oberbürgermeister allen erwachsenen Stuttgarterinnen und Stuttgartern einen persönlichen Brief schreibt und darin wirbt, sich gegen Corona impfen zu lassen. Im Brief sollte auch darauf verwiesen werden, wo niedrigschwellig ein Impfangebot wahrgenommen werden kann. Für sehr gut hielten wir, wenn im Brief vermerkt wäre, wie ohne Aufwand ein Termin vereinbart werden kann.

Selbstverständlich sollte im Brief auch der Dank an die zum Ausdruck kommen, die sich bereits verantwortungsvoll und solidarisch verhalten haben und bereits geimpft sind.
Gleichwohl schwer einzuschätzen ist, wie wirksam so ein Brief ist, kann erwartet werden, dass ein niedrigschwelliges Impfangebot den Einen oder die Andere doch bewegen könnte.

 

Homepage Die SPD im Stuttgarter Rathaus

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