Bäderkonzept – „quo vadis?“

Veröffentlicht am 06.11.2019 in Standpunkte

Zur ersten Lesung des Haushalts möchte die Fraktion der Sozialdemokraten im Stuttgarter Rathaus von der Verwaltung wissen, warum sich im Haushaltsentwurf des Oberbürgermeisters lediglich Mittel zur Sanierung des Hallenbades in Zuffenhausen finden. Die Fachverwaltung hatte im Jahr 2019 ein Bäderentwicklungskonzept vorgelegt, dem eine aufwendige Analyse des Bestandes der Bäderbetriebe in Stuttgart zugrunde liegt. Dieser „Bäderentwicklungsplan 2030“ zeigt zudem auf, welche Neubauten notwendig und welche Sanierungen geplant sind.

Ziel ist es unter anderem, bis zum Jahr 2030 eine ausreichende Versorgung mit Wasserflächen zu erreichen. Sowohl für den Vereins- und Schulsport, als auch für die schwimmbegeisterten Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt.

Der nun von der Verwaltungsspitze vorgelegte Haushaltsentwurf wird diesem Ziel nach unserer Meinung nicht gerecht. Daher haben wir, neben dem bereits erwähnten Frageantrag auch noch konkrete Haushaltsanträge zu den Bädern gestellt.

Ziel der Anträge ist eine Bereitstellung von finanziellen Mitteln im Umfang von rund 13,4 Millionen Euro in den kommenden beiden Jahren. Diese Mittel sollen die Umsetzung von konkreten Maßnahmen auch für die folgenden Bäder ermöglichen:

  • Im Mineralbad Cannstatt die Modernisierung der technischen Anlagen und des gesamten Saunabereichs.
  • Im Hallenbad Heslach die Sanierung der Innenbereiche und die Modernisierung der Außenbereiche.
  • Im Inselbad Untertürkheim die Erneuerung des Gastronomiegebäudes samt Technik und Sanierung des Gebäudes mit Eingangsbereich und Zutrittssystem.

Bei den Bädern gibt es bis 2030 viel zu tun. Mit unseren Anträgen wollen wir im Doppelhaushalt einen guten Start gestalten.

(Foto: Hallenbad Heslach. Quelle: Wikipedia)

 

Homepage Die SPD im Stuttgarter Rathaus

Mitmachen. Mitglied werden!

Facebook

Online spenden

Online spenden

Online spenden

Online spenden