Endlich: Konstruktive Gespräche zum Filderbahnhof

Veröffentlicht am 22.01.2015 in Standpunkte

Im Oktober erst hatte die SPD-Fraktion vorgeschlagen, dass sich die Stadt für Gespräche mit den Projektpartnern von S21 über einen besseren Filderbahnhof offen zeigen sollte. Diese Gespräche finden nun tatsächlich statt. Am vergangenen Freitag gab es eine erste Runde in Berlin.

Wir sind froh, dass es endlich eine konstruktive Diskussion über Verbesserungen bei S21 gibt. Aus unserer Sicht lohnt sich der Aufwand. Wenn wir in Stuttgart und über die Region hinaus vernünftig mobil sein möchten, brauchen wir attraktive Schienenverbindungen.

Es ist deshalb gut, dass im Süden Stuttgarts mit S21 ein neues Schienendrehkreuz entstehen soll, mit Regionalzügen nach Böblingen und Horb, nach Waiblingen und Backnang, nach Tübingen und nach Heilbronn; mit Fernzügen nach Ulm und München, nach Mannheim und nach Frankfurt; mit der verlängerten U6 vom Fasanenhof zum Flughafen; oder mit der verlängerten S2 nach Neuhausen und später vielleicht sogar bis ins Neckartal. Dieses attraktive Drehkreuz entsteht aber nur, wenn die Gäubahn an den Filderbahnhof angeschlossen wird.

Wir begrüßen es deshalb ausdrücklich, dass die von Grünen und Linkspartei im Bundestag vorgeschlagene Nichtanbindung der Gäubahn an den Filderbahnhof bei den jetzt stattfindenden Gesprächen keine Rolle mehr spielt.

Alle jetzt diskutierten Varianten binden die Gäubahn an den neuen Filderbahnhof an, und das ist auch gut so. Der nächste Schritt ist nun, die vorliegenden Alternativen zur Antragstrasse rasch und gut zu prüfen und sodann die beste Variante zu beschließen.

Die SPD im Stuttgarter Rathaus ist ergebnisoffen. Der Filderbahnhof plus sowie das sogenannte Dritte Gleis, das der S-Bahn und den Regionalzügen vorgehalten bliebe, haben Vor- und Nachteile, die abzuwägen sind. Entscheidend aber ist: es geht voran mit der Schiene in Stuttgart!

Martin Körner

 

Homepage Die SPD im Stuttgarter Rathaus

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