Körner am Montag: In den Pfingstferien mal wieder die ganze Vielfalt unserer Stadt…

Veröffentlicht am 08.06.2020 in Woche für Woche

Der Wochenrückblick unseres Fraktionsvorsitzenden Martin Körner heute mit diesen Themen:
Am Pfingstmontag sind wir Wandern, bei Lorch – mit neuer Outdoor Active-App.
Am Dienstag geht es in Vaihingen vor allem um Arbeitsplätze.
Am Mittwoch im Homeoffice und in der Wilhelma.
Am Donnerstag auf den Fildern geht es um Stuttgarter Grünflächen, Landwirtschaft und Uni.
Solidarität am Samstag: Black Lives Matter und 1:1-Concert in der Galerie Valentien.

Am Pfingstmontag sind wir Wandern, bei Lorch – mit neuer Outdoor Active-App

… sehr zu empfehlen: „Durch Klingen und Schluchten auf den Hoh- und Elisabethenberg.“

 

Am Dienstag geht es in Vaihingen vor allem um Arbeitsplätze

Mit dem Fahrrad geht es vom Rathaus durch Heslach und Kaltental rauf nach Vaihingen. Mein erster Halt ist die MüZe, ein sehr erfolgreicher und gut geführter Eltern-Kind-Treff, der größere Räume sucht. Im Anschluss fahre ich zur Wirtschafts- und Industrievereinigung in die Industriestraße 3. Hier geht es um die Zukunft des größten Stuttgarter Gewerbegebiets, des Synergieparks Vaihingen/Möhringen, wo sich die Zahl der Arbeitsplätze in den kommenden Jahren verdoppeln soll. Gerade in der jetzigen Zeit können wir über diese Entwicklung froh sein und sollten das als Stadt unterstützen: mit mehr arbeitsplatznahen Wohnungen, z.B. im Eiermann-Areal, mit mehr Bussen, Stadtbahnen und Zügen und mit einem Ausbau der Nord-Süd-Straße. Der Anteil derer, die mit dem Auto zur Arbeit kommen, muss zwar reduziert werden. Allerdings: selbst, wenn es uns gelingt, diesen Anteil von heute 50% auf 33% zu senken, kommen immer noch 30% mehr mit dem Auto zur Arbeit als heute, und das sollte nicht zu Lasten derer gehen, die in Vaihingen und Möhringen wohnen. Mehr Infos gibt es hier: https://www.koerner-stuttgart.de/presse/ob-wahl-martin-koerner-startet-stadtteiltour-im-synergiepark-vaihingen-moehringen/

 

Am Mittwoch im Homeoffice und in der Wilhelma

Für die Wilhelma habe ich online Karten gekauft, was ein bisschen kompliziert organisiert ist. Beim Besuch haben wir Pech: als wir kommen, fängt es an zu regnen, und das bleibt auch so bis zum Schluss. Emma ist trotzdem happy: sie hat sich einen Stoff-Leoparden gekauft, vom eigenen Geld, ihr neuer Held.

 

Am Donnerstag auf den Fildern geht es um Stuttgarter Grünflächen, Landwirtschaft und Uni

Bei den Vertretern des Verbandes des Garten- und Landschaftsbaus in Musberg geht es darum, die Stuttgarter Grünflächen stärker in den Blick der Kommunalpolitik zu nehmen. Ich nehme unter anderem mit, dass wir unsere vielen und schönen Grünflächen besser pflegen müssen und fahre zu Landwirten nach Plieningen. Die haben in den vergangenen Jahren viele Flächen verloren. Außerdem nutzen nach wie vor auch Landwirte von außerhalb die wenigen Stuttgarter Äcker. Denen sollte eigentlich gekündigt werden, so ein Beschluss des Gemeinderats; außerdem scheint es auch verbotene Unterverpachtungen städtischer Flächen an Auswärtige zu geben. Dem gehe ich jetzt mit einem Fraktionsantrag nach.

Zum Abschluss bin ich dann bei der kleinen aber feinen Uni Hohenheim, mit knapp 10.000 Studierenden und einem Masterplan zur Weiterentwicklung des Campus, in dem es auch um ein Mobilitätskonzept geht. Rektor Dabbert (Foto oben) beschreibt das Profil der Uni mit den beiden Schwerpunkten „Bioökonomie und digitale Transformation“. Ich bin davon überzeugt, dass wir als Stadt mit unseren Hochschulen stärker zusammenarbeiten sollten. Es gibt dort so viel Zukunftspotenzial, das wir derzeit zu wenig nutzen. Hohenheim beschäftigt sich zum Beispiel mit der Transformation unserer Wirtschaft mit biobasierten Rohstoffen.

 

Solidarität am Samstag: Black Lives Matter und 1:1-Concert in der Galerie Valentien

Heute geht es um Solidarität, bei der Demo gegen Rassismus – mit Abstand – und am Abend beim 1:1-Concert in der Galerie Valentien, zu dem mich Cornelius Meister eingeladen hat. Die fest beim Staatsorchester angestellte Bratschistin, Madeleine Przybyl, schaut mir eine Minute in die Augen und spielt dann den 3. Satz von Paul Hindemith den dritten Satz einer Solosonate für Viola op 25/1, im Anschluss zwei Sätze aus einer Suite von Johann Sebastian Bach. Das Ganze geht nur 10 Minuten, es gibt keine Gage, und dann kommen die nächsten. Die Zuhörerinnen und Zuhörer können im Anschluss an die Deutsche Orchersterstiftung spenden, und so hilft Madeleine Przybyl anderen Musikerinnen und Musikern. Eine tolle Aktion, die in einer wunderschönen Galerie, der Galerie Valentien, stattfindet, wo es auch noch Kunst zu sehen gibt. Sehr zu empfehlen!

 

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