SPD Stuttgart-West

Nach SPD-Intervention: Wohnheim Bismarckstr. 39/2 bleibt erhalten

Veröffentlicht am 24.02.2013 in Kommunalpolitik

Als im Juli 2012 ein Investor für das „Bismarckhaus“ einen Entwurf für 10 Eigentumswohnungen oberhalb des Sockels der ehemaligen Bismarck-Apotheke präsentierte, war der Bezirksbeirat erfreut über den Vorschlag. Die Vorstellung einer größeren Tiefgarage im Blockinnenbereich hatte sich zwischenzeitlich zerschlagen. Trotzdem wurde dem Investor auch das Haus Bismarckstraße 39/2 für 400.000 € zum Kauf angeboten, in der Hoffnung, dass dieser an Stelle des Gebäudes eine öffentlich zugängliche Spielfläche errichtet.
Bis heute wird das Haus Bismarckstraße 39/2 vom Evangelischen Wohnheim Stuttgart e.V. für betreutes Wohnen genutzt. Wohnraum ist derzeit in Stuttgart ein knappes Gut, insbesondere für Menschen, die auf dem freien Wohnungsmarkt keine Chance haben eine Wohnung zu finden.
Durch den großen Zuwachs von Luxuswohnungen, der derzeit im Stuttgarter Westen im Entstehen ist, war es für die SPD-Bezirksbeiratsfraktion keine Frage, dass diese Wohnungen nicht vernichtet werden sollten, schon gar nicht zu einem Spottpreis (der Investor war nur bereit 150.000€ zu bezahlen und wollte die Nutzung des Grundstucks und des Gebäudes selbst bestimmen), zumal die Stadt das Grundstück als Pfand zur weiteren Entwicklung des Blockinnenbereichs aus der Hand gäbe.
Dank der zügigen Unterstützung durch unsere Gemeinderatsfraktion konnte der Mietvertrag für die BewohnerInnen des betreuten Wohnens für die nächsten Jahre verlängert werden.

Facebook