01.12.2018 in Aktuelles von SPD Botnang

Nachruf: Die SPD Botnang trauert um Karl Bayer

 

Nachruf

Karl Bayer ist tot. Er verstarb am 24. November nach kurzer, schwerer Krankheit. Er wurde 83 Jahre alt.

Karl Bayer war ein „alter Botnanger“, der sich auf vielfältige Weise um den Stadtteil und die Stadt verdient gemacht hat. Von 1966 bis 2009 saß er für die SPD im Bezirksbeirat. Er war von 1975 bis 1990 und von 2008 bis 2014 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Botnang. Zudem war er jahrelang als stellvertretender Vorsitzender der SPD Stuttgart und als Kirchengemeinderat aktiv.

Karl Bayers größte Anliegen waren Frieden und soziale Gerechtigkeit in der Welt.

Er hat aber auch ganz konkret vor Ort in Botnang für gute Lösungen gesorgt. Sein Wirken zeigt sich beispielsweise im Belau, gegen dessen dichtere Besiedlung er sich vehement eingesetzt hat. Als die jugoslawischen Flüchtlinge in den 90er Jahren in Stuttgart ankamen, setzte er sich gemeinsam mit einer interfraktionellen Gruppe für die Errichtung der Flüchtlingsunterkunft in der Beethovenstraße ein. Für seine Partei war er stets Triebfeder und Kritiker. Dabei stritt er leidenschaftlich für seine Überzeugungen. Scharf kritisierte er die Reformen der Agenda 2010 und die Beteiligung der Bundeswehr an den Einsätzen im Kosovo und in Afghanistan. Für diejenigen, die mit ihm arbeiten durften, war er Quelle des Wissens und Inspiration. Bis zuletzt wurde er nicht müde, auf drohende Gefahren für den Frieden in Europa, beispielsweise im Ukraine-Konflikt, oder auf Ungerechtigkeiten wie die steigende Zahl von Menschen, die von ihrer Arbeit nicht mehr leben können, hinzuweisen.

Für den Stadtteil Botnang und die Sozialdemokratie ist Karl Bayer ein großer Verlust.

 

01.12.2018 in Aktuelles von SPD Botnang

Großes Interesse am Thema Integration

 
Gökay Sofuoglu

Großes Interesse am Thema Integration

Über 40 Gäste im Bürgerhaus

 

Die Veranstaltung zum Thema „Ist Integration wirklich gewollt? Die Rollen der Politik und der Zivilgesellschaft“ mit Gökay Sofuoglu, dem Bundesvorsitzenden der türkischen Gemeinde  in Deutschland, wurde zum vollen Erfolg. Über 40 Gäste fanden sich im Großen Saal des Bürgerhauses ein. Die Besucher deckten dabei das gesamte politische Spektrum ab: „Ich dachte, ich rede vor einigen SPD Mitgliedern. Doch der Saal war voll und auch Mitglieder der anderen Parteien waren dabei, um mit mir über die ‚Integrationspolitik‘ zu diskutieren. Mich hat das große Interesse an dem Thema und an der Arbeit der Türkischen Gemeinde in Deutschland sehr gefreut“, sagte Sofuoglu nach der Veranstaltung.

Die Veranstaltung zeigte, wie komplex das Thema Integration ist: Bildung, Identität, Diskriminierung, Arbeit und Wohnen – um nur einige Beispiele zu nennen – spielen zentrale Rollen. Dabei zeigte sich, dass der Begriff „Integration“ mittlerweile  politisch derart aufgeladen ist und universell benutzt wird, dass die Bedeutung verwässert wird. Häufig wird er mittlerweile als politischer Kampfbegriff genutzt. Oftmals wird der Begriff im Sinne von „Assimilation“ verwendet. Darum sollte es aber nicht gehen. Gelungene Integration sollte nicht bedeuten, dass diejenigen, die in Deutschland ankommen, ihre Identität aufgeben müssen, um „Deutsche“ zu werden. Vielmehr geht es um die gesellschaftliche Teilhabe, also um Partizipation.

26.11.2018 in Standpunkte von Die SPD im Stuttgarter Rathaus

Keine Betriebskindertagesstätte: Chance vertan!

 

Auf dem neuen Gebäude in der Eichstraße hinter dem Rathaus hätte eigentlich eine Betriebskita für Bedienstete der Stadt entstehen sollen. Bis zu 4500 Personalkräfte in der Stadtverwaltung arbeiten in unmittelbarer Nähe. Damit Eltern bei dem vorhandenen Fachkräftemangel nach der Familienzeit wieder schneller ins Berufsleben zurückkehren könnten, wäre ein erreichbares Betreuungsangebot unabdingbar. Der Gesamtpersonalrat spricht sich für eine Betriebskita aus und sieht besondere Bedarfe bei den 0-3 jährigen Kindern. Jetzt setzen CDU und Grüne durch, dass es eine öffentliche Kita sein soll.

26.11.2018 in Woche für Woche von Die SPD im Stuttgarter Rathaus

Körner am Montag: „Back to the roots“ und Wohnungspolitik

 

In seinem wöchentlichen Rückblick berichtet unser Fraktionsvorsitzender Martin Körner heute u.a. über eine geplante Betriebskita für städtische Mitarbeiter*innen. CDU und GRÜNE wollen das jetzt nicht mehr, sondern stattdessen eine öffentliche Kita und dezentrale Belegerechte für die städtischen Angestellten. Wir halten das zusammen mit dem Personalrat angesichts des Ringens um Fachkräfte, das auch durch Attraktivität in der Kinderbetreuung entschieden wird, für einen eklatanten Fehler. Schade – Chance vertan.

20.11.2018 in Aktuelles von SPD Botnang

Mark Bachofer und Markus Haas kandidieren für den OV Botnang

 

Am vergangenen Samstag, 17. November, stimmte der SPD Kreisverband Stuttgart über seine Liste für die Kommunalwahl ab. Unserer beiden Kandidaten des Ortsvereins Botnang wurden dabei nominiert. Dr. Mark Bachofer tritt auf Listenplatz 27, Markus Haas auf Listenplatz 53 an. Beide gehen ihre Aufgabe mit großer Motivation an und starten gemeinsam mit dem Ortsvereinsvorstand mit den Vorbereitungen für den Wahlkampf.

Insgesamt geht unser Kreisverband mit einer sehr starken Liste in die Kommunalwahl. Mit 30 Männern und 30 Frauen gibt es eine Parität der Geschlechter auf der Liste. Zudem zeigt sich auf der Liste die gesamte Vielfalt der Stadtgesellschaft. Anhand verschiedener Kriterien wie Alter, Stadtteil, Migrationshintergrund und Profile wurden unsere Kandidaten nominiert. Dabei konnte der Altersdurchschnitt deutlich gesenkt werden, sodass sich der Erneuerungsprozess der Partei in der Liste wiedergespiegelt. Unter den Top 10 gesetzten Kandidaten befinden sich dazu beispielsweise Arbeiter- und Mietervertreter sowie Schulleiter. Als Spitzenkandidaten führen Martin Körner (Sprecher der Gemeinderatsfraktion) und Jasmin Meergans (Bezirksbeirätin in Mühlhausen, Juso) den Wahlkampf an.

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